Neulich
haben sie noch auf der Beerdigung von Apple-Chef Steve Jobs gespielt,
nun gibt es einen erfreulicheren Anlass über die vier Briten von
Coldplay zu berichten.
Mit ihrem neuesten Werk „Mylo Xyloto“ wollen sie ihre Erfolgsgeschichte
von weltweit rund 60 Millionen verkauften Alben sowie Awards, Grammys
und Emmys fortsetzen. Und möglicherweise auch beenden. Chris Martin
sagte im Interview mit der englischen Tageszeitung "Daily Mail" nämlich,
dass "Mylo Xyloto" das letzte Album von Coldplay sein könnte. Es sei
das Ergebnis von drei Jahren Arbeit und momentan könne er sich ein
solches Album nicht mehr wirklich vorstellen. Außerdem sei die junge
Konkurrenz durch Künstler wie Adele extrem stark. Aber keine Panik -
bisher hat niemand offiziell das Ende eingeläutet.
Drummer Will Champion erklärt, dass hinter dem kryptischen Albumtitel
„Mylo Xyloto“ ein Konzeptalbum steckt, dass die Idee einer
Liebesgeschichte beinhaltet – es geht angeblich um „ein junges Paar, das
der Panikmache und Sensationsgier, mit der uns die Medien füttern,
trotzt.“ Auf „Mylo Xyloto“ zeigen sich Coldplay experimentierfreudig.
Unter Co-Produzent Brian Eno, der in den 90ern schon U2 zum Stilbruch
animierte, kommen zu den üblichen „Clocks“- und „In my place“-Gitarren
noch elektronische Spielereien hinzu. Sogar R&B-Sängerin Rihanna
gibt ein Gastspiel („Princess of China“). Ob die neue Studioproduktion
an den Erfolg der Vorgängeralben anknüpfen kann, werden wir in den
kommenden Tagen erfahren. An den folgenden drei Terminen gibt es die
Gelegenheit, Coldplay live zu erleben:
15.12. 2011 Köln - Lanxess Arena
20.12. 2011 Frankfurt - Festhalle
21.12. 2011 Berlin - O2 World