Das zehnte Album dürfte ein schweres gewesen sein für In Flames.
Es musste der Ausstieg von Gitarrist und Gründungsmitglied Jesper
Strömblad kompensiert werden. Ein Wechsel zu einem neuen Label wurde
ebenfalls verzogen.
Außerdem wollte sich die Band nach 20 Jahren auf die Suche nach einem
neuen Sound machen, ohne jedoch die Fans mit einem allzu krassem
Richtungswechsel zu überfordern.
Und zu guter Letzt stand der Anspruch im Raum, über kein geringeres
Thema zu schreiben, als den allmählichen Niedergang unserer Erde. Daher
auch der Albumtitel.
Unser Planet als Spielplatz, über dem sich so langsam Gewitterwolken
zusammenbrauen.
Kein Wunder, dass die Band ganze vier Monate im Studio verbrachte, um
dieses Album in den Kasten zu bekommen. Umso erstaunlicher, dass "Sounds
of a Playground Fading" so klingt, wie es klingt. Nämlich typisch nach
In Flames.
Klar wird es auch bei diesem Album die typischen
Früher-waren-die-besser-Nörgler geben, aber was solls. Das kennt jede
Band, die einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat.
Live siehst Du IN FLAMES im November:
23. November - Zenith München
26. November - Sporthalle Hamburg
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