



Letzte Woche hieß es bei Taylor Hawkins & The Coattail Riders "Red Light Fever" und jetzt bleiben wir noch einmal beim Thema "Fever". So nennt sich die dritte und neuste Scheibe von Bullet For My Valentine. Die Waliser haben sich seit ihren eher erfolglosen Jahren als Nirvana und Metallica Coverband Jeff Killed John auf den melodischeren Metalcore mit Hard Rock Elementen spezialisiert und sind damit äußerst erfolgreich.
Wenn ihre Songs auch eingängiger daherkommen als von so manchen ihrer Metalcore-Kollegen, geschrien wird bei Bullet For My Valentine genug. Sänger Tuck musste sich deshalb auch mit Stimmbandproblemen herumschlagen, die bei den Aufnahmen zu diesem Album aber zum Glück keine größeren "Unstimmigkeiten" hervorgerufen haben.
Um sich und ihren Erfolg noch weiter zu steigern, haben Bullet For My Valentine den Produzenten Don Gilmore engagiert, der schon Linkin Park, Good Charlotte oder auch Lacuna Coil auf die Sprünge geholfen hat. Um die Melodien und die Texte möglichst intensiv zu gestalten und den Gesang weiter zu pushen, haben sich Tuck und Don eingeschlossen und die Band musste draußen bleiben, was ihnen aber im Nachhinein durch das Ergebnis verziehen wurde. Am Ende ist ein ganz nach dem Geschmack der Band „Finsteres Hardrock-Album mit Metal-Blitzern“ herausgekommen. Es wurde weniger Wert auf Schnörkel als auf die Substanz gelegt, oder wie Drummer Thomas es ausdrückt, wollten sie sich "auf das Steak" konzentrieren, "nicht auf das Brutzeln und Braten ... Es ist sehr verführerisch, die eigenen Grenzen auszureizen und zu versuchen, mit einer Geschwindigkeit von tausend Stundenkilometern zu spielen. Aber das ist überhaupt nicht notwendig. Dieses Album ist kraftvoll, nicht nur schnell.“
Die Band ist von ihrem neuen Album sehr überzeugt und ob du das auch sein kannst, das kannst du diese Woche herausfinden. Jeden Tag um kurz nach 13 Uhr verlost Julia unsere CD der Woche. Und von den legendären Livequalitäten von Bullet For My Valentine kannst du dich im Juni überzeugen. Da kommen sie für einige Gigs nach Deutschland.