Wofür so ein Cousin gut sein kann....Im Falle von Taylor Hawkins sogar für ein Treffen mit Nirvana/Foo Fighters-Genie Dave Grohl, der mit Taylor die Leidenschaft fürs Schlagzeug spielen teilt. Da Taylor ein unheimlich begnadeter Drummer und dadurch schon lange ein gefragter Studiomusiker ist und auch schon u. a. für Alanis Morissette die Trommeln maltretierte, hat Dave Grohl natürlich nicht lange gefackelt und Taylor zum Foo Fighters Mitglied ernannt. 2005 wurde er von dem englischen Magazin "Rhythm" für seine Künste sogar zum besten Drummer gewählt.
Trotzdem hat Mr. Hawkins immer noch viel zu viel überschüssige
Energie, die er auch anderen Projekten zur Verfügung stellt. Das nun
zum zweiten Mal bei seiner Zusammenarbeit mit den Coattail Riders. Ihr
zweites Album "Red Light Fever" haben sie innerhalb eines Jahres
eingespielt und produziert - mit Unterbrechungen für die Foo Fighters
und im Falle von Basser Chris Chaney für das neue Slash-Album.
Für Taylor Hawkins & The Coattail Riders hat Taylor nicht
nur die Drums scheppern lassen, sondern auch gesungen und ein bisschen
Keyboard und Gitarre gespielt. Unter Musikern ist er gefragt wie nie
und hat deshalb auch prominente Unterstützung erhalten, u. a. von Dave
Grohl und Brian May (Queen).
Herausgekommen ist ein brillantes Album, das waschechten Rock,
Hard Rock, Classic Rock und auch Psychedelisches vereint. Mit Effekten
und Schönheitskorrekturen haben sich die Jungs zurückgehalten und
stattdessen auf saubere Handarbeit und Feeling gesetzt. Es hat sich
gelohnt. "Red Light Fever" macht süchtig nach mehr.